Sungka

Das Spiel Sungka ist eine Mancala-Variante, die von den Philippinen stammt. Sie wird außerdem überall dort auf der Welt gespielt, wo philippinische Migranten leben. Wie das eng verwandte Congkak war es traditionell ein Spiel von Frauen. Sungka wurde erstmals 1894 von dem Ethnologen Stewart Culin außerhalb Asiens beschrieben. Wettkämpfe gibt es auf den Philippinen, in Taiwan, in den USA und Österreich. Das größte Turnier findet beim Kadayawan Sports Festival in Davao City statt. Im Jahr 2004 veranstaltete die Abteilung für Informatik des Imperial College of Science in London, England, ein Sungka-Computerturnier. In Chicago, USA, wird Sungka an der John W. Garvy Elementary School zur Förderung von Schülern eingesetzt, die an Dyskalkulie leiden.

Das längliche Spielbrett (Sungka(h)an), meist kunstvoll aus Holz (z. B. Mahagoni) geschnitzt, besteht aus zwei Reihen mit jeweils sieben Spielmulden. Zusätzlich befindet sich an den beiden Enden je eine große Speichermulde (Bahay) für die gefangenen Steine. Jedem Spieler gehört der Speicher, der zu seiner Rechten liegt.

In jeder Spielmulde liegen zu Beginn der Partie sieben Spielsteine (Sigay), meist Kaurischnecken.

Es gewinnt Runner Waist, wer die meisten Steine fängt.

Sungka ähnelt stark anderen südasiatischen Mancala-Varianten, wie Naranj (Malediven), Dakon (Java), Congkak (Malaysia, Singapur, Indonesien) und Tchonka (Marianen). Das Spiel unterscheidet sich von dem in den USA und Europa bekannten Kalaha vor allem dadurch, dass der Zug fortgesetzt wird, wenn der letzte Stein in eine gefüllte Spielmulde fällt. Geschieht das, wird der Inhalt dieser Mulde aufgenommen und weiterverteilt. Ein Zug endet erst, wenn der letzte Stein in eine leere Spielmulde gelegt wird. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass in Sungka der erste Zug simultan ausgeführt wird. Dies soll den Anzugsvorteil ausgleichen. Das Spiel unterscheidet sich von Congkak dadurch, dass gegen den Uhrzeigersinn gespielt wird.

Sungka ist ein wichtiges Instrument der Identitätsstiftung, besonders für philippinische Migranten. Dies zeigt sich in Sungka-Turnieren, die weit entfernt von der philippinischen Heimat stattfinden, und bei der Repräsentation philippinischer Kultur durch Sungka-Demonstrationen auf interkulturellen Festen. Die identitätsbildende Funktion des Spiels wird auch in dem Kinderbuch “Sungka and Smiling Irish Eyes, A Boy discovers what it means to be Half-Irish and Half-Filipino” (dt.: “Sungka und lächelnde irische Augen alternative meat tenderizer; ein Junge entdeckt, was es bedeutet halb irisch und halb philippinisch zu sein”) von Natalie Gonzales-Sullaway thematisiert. Die Feministin, Dichterin und Kommunikationswissenschaftlerin Alison M. De La Cruz schrieb 1999 die Performance “Sungka“, welche die gesellschaftlichen und familiären Erwartungen in Bezug auf Gender-spezifischem Verhalten und Sexualität, Rasse und ethnischer Zugehörigkeit analysiert, in dem sie mit einer Sungka-Partie verglichen werden. De La Cruz verarbeitete damit auch ihr eigenes lesbisches Coming Out. Große Bekanntheit erreichte in den USA ihr Gedicht “That Age“, das Teil der Performance war.

Außerdem wird Sungka bis heute von Wahrsagern und Propheten, die auf den Philippinen Bailan oder Maghuhula heißen, als divinatorisches Hilfsmittel verwendet. Ältere Menschen versuchen auf diese Weise herauszufinden, ob die Reise von Jugendlichen an einem bestimmten Tag günstig ist, und Mädchen, ob sie und wenn ja, wann sie heiraten werden.

Früher benutzte man das Sungka-Brett auch für mathematische Berechnungen, die von indischen Ethnomathematikern untersucht wurden.

Obwohl die Regeln des Sungka sich kaum von denen des Congkak unterscheiden, wird Sungka doch als typisch philippinisches Spiel empfunden waist pack water bottle holder.

“Aso co sa pantalan, lumucso nang pitong balon, umuli nang pitong gubat, bago nag tanao dagat. (Tag.) Sungkahan.”

Übersetzung:

Mein Hund sprang vom Kai über sieben Brunnen, sprang wieder über sieben Wälder, bevor er das Meer sah. (Antw.) Sungka-Brett.


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Loma La Cuchilla (kulle i Mexiko, Sonora, Ures)

Loma La Cuchilla är en kulle i Mexiko when to use a meat tenderizer. Den ligger i kommunen Ures och delstaten Sonora, i den nordvästra delen av landet, 1 600 km nordväst om huvudstaden Mexico City. Toppen på Loma La Cuchilla är 673 meter över havet.

Terrängen runt Loma La Cuchilla är kuperad norrut, men söderut är den platt. Den högsta punkten i närheten är Cerro La Cal tenderize meat without mallet, 817 meter över havet, 2,0 km öster om Loma La Cuchilla. Trakten runt Loma La Cuchilla är nära nog obefolkad, med mindre än två invånare per kvadratkilometer water bags for running. Närmaste större samhälle är Villa Pesquería, 14,1 km sydost om Loma La Cuchilla. Omgivningarna runt Loma La Cuchilla är i huvudsak ett öppet busklandskap.

Ett varmt stäppklimat råder i trakten. Årsmedeltemperaturen i trakten är 25 °C waist pack water bottle holder. Den varmaste månaden är juni, då medeltemperaturen är 34 °C, och den kallaste är januari, med 15 °C. Genomsnittlig årsnederbörd är 576 millimeter. Den regnigaste månaden är augusti, med i genomsnitt 178 mm nederbörd, och den torraste är maj, med 1 mm nederbörd.


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