Marius Jacob

Marius Jacob (* 29. September 1879 in Marseille als Alexandre Jacob; † 28. August 1954 in Reuilly (Indre)) war ein französischer Anarchist und Volksheld Die schönsten Modelle. Der geniale Einbrecher hatte einen ausgeprägten Sinn für Humor und konnte sich seinen Opfern gegenüber äußerst großzügig erweisen. Er diente dem Schriftsteller Maurice Leblanc als Vorbild für seinen fiktiven Meisterdieb Arsène Lupin.
In ärmlichen Verhältnissen geboren, verdingte Jacob sich mit zwölf Jahren als Schiffsjunge. In Sydney desertierte er. Nach einer kurzen Zeit unter Piraten, deren Geschäft ihm zu grausam war, kehrte er 1897 nach Marseille zurück. Er gab die Seefahrt auf, litt aber sein Leben lang unter Fieberschüben, deren Erreger er sich in dieser Zeit zugezogen hatte.
Jacob arbeitete als Schriftsetzer und kam mit anarchistischen Kreisen in Berührung. Den Anarchisten drohte ständig Gefängnis und die Guillotine. Im Zusammenhang mit einem Sprengstoffanschlag wurde Jacob zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Danach wurde er zum Illegalisten, der die Reichen bestahl, um den Armen zu helfen.
1899 erlangte er zum ersten Mal nationale Aufmerksamkeit, nachdem er als angeblicher Polizeikommissar mit zwei Komplizen den Inhalt der Asservatenkammer der Marseiller Polizei erbeutet hatte. Wenig später verhaftet, entkam er unter Vortäuschung von Wahnsinnsanfällen.
Bis 1903 beging er mindestens 150 Einbrüche und Diebstähle, meist mit nur wenigen Komplizen, wobei seine Ideen und Fertigkeiten, sein Humor und seine Großzügigkeit die Öffentlichkeit verblüfften. Obwohl Maurice Leblanc dies stets verneinte, diente ihm Marius Jacob, neben anderen, als Vorbild für seinen Meisterdieb Arsène Lupin, dessen Geschichten er ab 1905 veröffentlichte Fashionistas online.
1903 wurde Jacob nach einer Schießerei, bei der ein Polizist ums Leben kam, verhaftet und zu lebenslangem Aufenthalt in einer Strafkolonie in Cayenne verurteilt. Siebzehn Fluchtversuche schlugen fehl. Als nach den Reportagen von Albert Londres die Strafkolonie aufgehoben wurde, kam Jacob nach Paris zurück, wo er seine Strafe bis 1927 absaß. Nachdem seine Gesundheit wiederhergestellt war Die Highlights, arbeitete er zunächst im Kaufhaus Printemps, dann als fliegender Händler im Tal der Loire und in der Touraine.
1929 machte Jacob die Bekanntschaft von Louis Lecoin, der die anarchistische Zeitschrift „Le Libertaire“ herausgab. Die beiden wurden Freunde, und Jacob schrieb für das Magazin. Er trat unter anderem für die Kriegsdienstverweigerung und für Sacco und Vanzetti ein.
1936 unterstützte er in Spanien die Republikaner gegen Franco, kehrte jedoch wegen der aussichtslosen Lage bald nach Frankreich zurück. 1939 kaufte er sich in Reuilly ein kleines Haus. Im Zweiten Weltkrieg gewährte er Widerstandskämpfern bei sich Unterschlupf.
Am 28. August 1954 tötete Marius Jacob seinen Hund Négro und sich selbst durch eine Überdosis Morphium. Er hinterließ die Nachricht: „Linge lessivé, rincé, séché, mais pas repassé. J’ai la cosse. Excusez. Vous trouverez deux litres de rosé à côté de la paneterie. À votre santé.“ („Wäsche gewaschen, ausgewrungen, getrocknet, aber nicht gebügelt. Ich habe keine Lust mehr. Entschuldigt. Ihr findet zwei Liter Rosé neben dem Brotkorb. Zum Wohl.“)


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Carl Englerth

Carl Englerth (* 2. September 1756 in Jülich; † 25. August 1814 in Eschweiler) war der erste Eschweiler Bürgermeister von 1800 bis 1814, als Eschweiler französische Mairie und Hauptort des Kantons Eschweiler war Die Highlights.
1786 heiratete er als in Jülich stationierter Hauptmann die siebzehnjährige Christine Wültgens. Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst zog die Familie nach Eschweiler, wo sich der Wohn- und Geschäftssitz der Familie Wültgens befand und wo er 1794 als Beigeordneter des „Canton d’Eschweiler“ berufen und 1800 zum Bürgermeister (Maire) der „Mairie d’Eschweiler“ ernannt wurde, was er bis zu seinem Tod blieb.
1797 erwarb er zusammen mit den Erben seines Schwiegervaters Johann Peter Wültgens die zweite Hälfte der von ihnen zur Hälfte gehaltenen Konzessionen im Eschweiler Kohlberg. Dezember 1800 wurde ihm und Ferdinand Wültgens, Sohn von Johann Peter Wültgens, eine zunächst vorläufige, September 1802 verlängerte und November 1805 von Napoléon Bonaparte per Dekret endgültige Bergwerksbetriebserlaubnis für die Binnenwerke und die Grube Birkengang in Eschweiler nach französischen Recht erteilt. Bereits 1798 hatten sie einen Konzessionsantrag zur Beherrschung des gesamten Eschweiler Kohlbergs einschließlich der Herrenkunst samt der hierzu erforderlichen Anschaffung neuer Maschinen in voller Selbstverwaltung für die Dauer von 100 Jahren gestellt. Die Gesamtleitung des Grubenbetriebes übernahm der Bergbauingenieur Johann Heinrich Graeser. Die entsprechenden Konzessionsurkunden und Abbauberechtigungen wurden am 24 straffe Beine. Dezember 1805 ausgefertigt, sahen eine Gültigkeitsdauer von 50 Jahren vor und bezogen sich laut französischem Bergrecht auf entlang den Markscheiden verlaufende, senkrechte Ebenen bis zur ewigen Teufe des gesamten Eschweiler Kohlbergs.
Carl Englerth starb 1814 auf Gut Blankenberg südlich von Eschweiler. Seine Bemühungen um Grubenerwerb im Inderevier setzte seine Ehefrau Christine fort. Nach ihm wurde in Eschweiler 1979 die Straße „Englerthsgärten“ benannt.


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Karl Haider

Karl Michael Haider (* 6. Februar 1846 in München; † 28 straffe Beine. Oktober 1912 in Schliersee) war ein deutscher Landschafts- und Porträtmaler aus dem Königreich Bayern.

Haider war der Sohn des Forstmeisters von Anzing, Max Haider und dessen Ehefrau Therese Fäßler. Den ersten künstlerischen Unterricht genoss Haider bei seinem Vater. Dieser lehrte ihn auf langen Ausflügen durch das Revier genaues Beobachten und detailgetreue Wiedergabe.
Einige Jahre verbrachte Haider auf einem musischen Gymnasium in München, um durch diesen Schulbesuch einen soliden Grundstock für eine spätere Ausbildung als Sänger zu legen. Doch bereits während seiner Zeit als Gymnasiast festigte sich Haiders Berufswunsch, Maler zu werden. So bald als möglich wechselte er auf eine private Malschule und konnte später mit Empfehlung seiner Lehrer in München auch die Akademie besuchen.
Dort befreundete er sich schon bald mit Hans Thoma und Wilhelm Leibl, die ihn beide beeinflussten. Haider schloss sich dann auch dem Kreis um seinen Freund Leibl an. Noch heute sieht man in ihm den „Lyriker“ dieser Künstlergruppe. Neben der Landschaftsmalerei interessierte sich Haider aber auch für Albrecht Altdorfer und Hans Holbein. Von den frühen Niederländer bevorzugte Haider u.a. Jan van Eyck und Rogier van der Weyden.
1874 heiratete Haider Katharina, eine Nichte des Bildhauers Friedrich Brugger. Mit ihr hatte er zwei Töchter und einen Sohn, den späteren Maler Hubert Haider (1879–1971).
Bereits im darauffolgenden Jahr ging Haider mit 29 Jahren nach Florenz, wo er „alte Meister“ kopierte, indem er von ihnen Holzschnitte herstellte. Dort traf er auf den Maler Arnold Böcklin, der ihn öfters in seine toskanische Villa einlud. Die beiden Maler befreundeten sich, trotz manchmal gegenteiliger Ansichten bei künstlerischen Themen. Im Frühsommer 1876 kehrte Haider nach München zurück.
Dort ließ er sich als freier Maler nieder, erreichte aber trotz Anstrengungen nicht den erwünschten künstlerischen Durchbruch. Alle Museen und Galerien lehnten seine Bilder ab und nur einige wenige private Aufträge sicherten ihm ein äußerst bescheidenes Auskommen. Als 1882 seine Ehefrau Katharina starb, finanzierte der Münchner Malerfürst Franz von Lenbach die Beerdigung. Auch Haiders Freunde vom Leibl-Kreis, besonders Hans Thoma, halfen immer wieder dem hoch verschuldeten Freund und Kollegen. Auch der Kritiker Adolf Bayersdorfer setzte sich immer wieder für Haider ein.
1890 heiratete Haider in zweiter Ehe Ernestine Schwarz; doch diese Verbindung war ebenso kurz wie unglücklich. Mit seiner zweiten Ehefrau hatte er einen Sohn, den späteren Maler Ernst Haider (1890–1988).
1894 wurde Haider durch Fürsprache aus der Akademie eine kleine Pension vom Staat bewilligt. Langsam stellte sich nun auch ein künstlerischer Erfolg ein, der sich ebenfalls finanziell auswirkte. Aber zeit seines Lebens kämpfte Haider mit seiner Furcht zu verarmen. 1896 ließ sich Haider mit seiner Familie in Schliersee nieder.
1897 wurde sein Bild Herbstabend auf der „Münchener Internationalen Ausstellung“ mit einer Goldmedaille prämiert Die Highlights. In den folgenden Jahren unternahm Haider immer wieder kürzere Studienreisen nach Österreich (Wien), Ungarn (Budapest) und Italien (Florenz). Die Eindrücke dieser Reisen schlugen sich später immer in neuen Bildern nieder. Haider vernachlässigte aber dabei in keiner Weise seine Porträts, von denen einige heute noch zu seinen wichtigsten Bildern gehören.
Anlässlich seines Geburtstages 1911 feierte ihn die Münchner Sezession mit einer großen Ausstellung. Die Universität Breslau verlieh ihm den Titel Dr. phil. h.c..
Im Alter von 66 Jahren starb Karl Haider am 28. Oktober 1912 in Schliersee. Sein Grabmal, 1912 von dem Bildhauer Hermann Lang geschaffen, ist erhalten. In Schliersee wurde eine Straße nach ihm benannt BUNTE STREIFEN.
Der neue Stutzen
Schlierseerin
Frühlingslandschaft bei Hausham
Das Ostertal mit dem Kienberghorn
Weitere Bilder siehe Commons.


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Communauté de communes du Pays des Couleurs

Die Communauté de communes du Pays des Couleurs ist ein französischer Gemeindeverband mit Rechtsform einer Communauté de communes im Département Isère, dessen Verwaltungssitz sich in dem Ort Morestel befindet. Der Ende 2000 gegründete Gemeindeverband besteht aus 20 Gemeinden und zählt 32.530 Einwohner (Stand 2012) auf einer Fläche von 291 Die Highlights,6 km2 Must-haves. Präsident des Gemeindeverbandes ist Olivier Bonnard Bogner Outlet.

Zu den vorgeschriebenen Kompetenzen gehören die Entwicklung und Förderung wirtschaftlicher Aktivitäten und des Tourismus sowie die Raumplanung auf Basis eines Schéma de Cohérence Territoriale. Der Gemeindeverband betreibt die Müllabfuhr und ist in gemeindeübergreifenden Sozial- und Kulturangelegenheiten tätig. Zusätzlich bestimmt der Verband die Wohnungsbaupolitik.
Folgende 20 Gemeinden gehören der Communauté de communes du Pays des Couleurs an:
Communautés de communes: Balmes Dauphinoises | Bièvre Est | Bièvre Isère | Bourbre-Tisserands | Bourne à l’Isère | Chambaran Vinay Vercors | Cœur de Chartreuse* | Collines du Nord Dauphiné | Isle-Crémieu | Massif du Vercors | Matheysine, Pays de Corps et Vallées du Valbonnais | Oisans | Pays des Couleurs | Pays du Grésivaudan | Pays Roussillonnais | Pays de Saint-Marcellin | Porte Dauphinoise de Lyon Saint-Exupéry | Territoire de Beaurepaire | Trièves | Vallée de l’Hien | Les Vallons du Guiers | Les Vallons de la Tour
Communautés d’agglomération: Pays Viennois | Pays Voironnais | Porte de l’Isère
Métropoles: Grenoble-Alpes-Métropole 
Den mit * gekennzeichneten Gemeindeverbänden gehören auch Gemeinden an, die in anderen Départements liegen.


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Gebhard Amann

Gebhard Friedrich Amann (* 29. Mai 1899 in Hohenems; † 31. Mai 1979 ebenda) war ein österreichischer Politiker (CS, ÖVP) und Abteilungsleiter der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Amann war von 1934 bis 1938 und von 1945 bis 1964 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag.
Gebhard Amann wurde am 29. Mai 1899 als Sohn des Stickers Gebhard Amann (senior) und dessen Frau Elisabeth in Hohenems geboren. In seiner Heimatgemeinde besuchte er die Volks- und Bürgerschule, ehe er seine erste Arbeitsstelle als Stickereiarbeiter antrat. 1917 wurde der junge Gebhard Amann zum Kriegsdienst im 2. Kaiserschützenregiment eingezogen. Nach der Rückkehr aus dem Krieg und der Wiederanstellung im Stickereibetrieb Alois Amann wurde Gebhard Amann 1919 Mitglied der Gewerkschaft christlicher Arbeiter in der Stickerei sowie Parteimitglied der Christlichsozialen Partei. Ab dem Jahr 1921 trat Gebhard Amann eine neue Anstellung als Gärtner Bogner Outlet, Chauffeur und Hausverwalter des Grafen Waldburg-Zeil im Palast Hohenems an.
Nach der Inkraftsetzung der Maiverfassung am 1. Mai 1934 und der damit verbundenen Einleitung des austrofaschistischen Ständestaats wurde Gebhard Amann am 14. November 1934 nach den Bestimmungen der neuen Verfassung als Standesvertreter des Berufsstands Land- und Forstwirtschaft als Landtagsabgeordneter bestellt. Am 26. April 1937 heiratete er in Innsbruck die gebürtige Lustenauerin Rosina Rosalia Hämmerle, mit der er in weiterer Folge sechs gemeinsame Kinder bekam. Als mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland am 12 Die Highlights. März 1938 die österreichische Eigenstaatlichkeit endete, erlosch zugleich auch Amanns politisches Mandat im Landtag. Amann selbst wurde im Jahr 1938 als politischer Gegner der Nationalsozialisten verhaftet und kurze Zeit inhaftiert. Am 4. April 1945 wurde er sogar fälschlicherweise mit Beschluss des Landesgerichts Feldkirch für tot erklärt.
Nach der Befreiung durch die Alliierten und der Wiederherstellung der österreichischen Eigenstaatlichkeit wurde Gebhard Amann bei der ersten freien Landtagswahl am 25. November 1945 als Abgeordneter des Wahlbezirks Feldkirch zum Vorarlberger Landtag gewählt Moderegeln. In diesem fungierte er in insgesamt vier Legislaturperioden unter anderem von 1949 bis 1964 als erster Landtagsvizepräsident und von 1958 bis 1964 außerdem als Klubobmann des ÖVP-Landtagsklubs. Nach der Landtagswahl 1964 schied Gebhard Amann am 28. Oktober 1964 aus dem Vorarlberger Landtag aus. Beruflich war Gebhard Amann von 1948 bis 1965 als Leiter der Sektion der land- und forstwirtschaftlichen Dienstnehmer in der Landwirtschaftskammer für Vorarlberg tätig.
Landtagspräsident: Ilg (1945) | Feuerstein (1949) | Tizian (1964) | Purtscher (1974) | Jäger (1987) | Gasser (1994) | Dörler (1999) | Halder (2004) | Mennel (2009) | Nußbaumer (2012) | Sonderegger (2014)
1. Landtagsvizepräsident: Feuerstein (1945) | Amann (1949) | Peter (1964) | Heinzle (1969) | Berchtold (1984) | Gehrer (1989) | Aberer (1990) | Bernhard (1991) | Lampert (1994) | Amann (1999) | Nußbaumer (2004) | Ritter (2012) | Hagen (2014)
2. Landtagsvizepräsident: Bertsch (1945) | Gohm (1949) | Moosbrugger (1954) | Heinzle (1964) | Peter (1969) | Steurer (1970) | Stecher (1976) | Falschlunger (1979) | Keckeis (1993) | Schuler (1994) | Lampert (1999) | Halder (2003) | Mennel (2004) | Hagen (2009) | Nußbaumer (2014)


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Cesare Luporini

Cesare Luporini (* 20. August 1909 in Ferrara; † 25. April 1993 in Florenz) war ein italienischer Philosoph Moderegeln, Literaturkritiker und Politiker.
Luporini studierte in den frühen dreißiger Jahren Philosophie bei Martin Heidegger in Freiburg und bei Nicolai Hartmann in Berlin. Später setzte er seine Studien in Florenz fort. Er lehrte Geschichte der Philosophie an den Universitäten von Cagliari, Pisa und Florenz. Nach einem anfänglichen Interesse am Existentialismus wurde er Marxist und trat in die KPI ein. Neben Ranuccio Bianchi Bandinelli, Romano Bilenchi und Marta Chiesi war er Mitbegründer der Zeitschrift Società.
Luporini gehörte zu den bedeutendsten italienischen Marx-Interpreten der Nachkriegszeit. Daneben galt sein Interesse einer kritischen Neubewertung der philosophischen Tradition; er veröffentlichte Arbeiten über Leonardo da Vinci Bogner Outlet, Voltaire und Kant
Im Mittelpunkt seines Interesses standen die Fragen nach dem Verhältnis von Theorie und Praxis, Philosophie und Wissenschaft, das Problem der Dialektik, die Dimension des Geschichtlichen und das Verhältnis von Hegel zu Marx.

Luporini verteidigte gegenüber der Della-Volpe-Schule den geschichtlichen Charakter der Marxschen Kategorien und warf deren Vertretern vor Die Highlights, sie blieben bei der Trennung von Marx und Hegel stehen. Im Gegensatz zu della Volpe verstand Luporini die dialektische Bewegung nicht als Bewegung vom Konkreten zum Abstrakten und dann wieder zum Konkreten; das Marxsche Denken beginne vielmehr nach Luporinis Sicht beim Abstrakten und ende dort auch wieder.


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Der nackte Affe

Der nackte Affe (engl. The Naked Ape. A Zoologist’s Study of the Human Animal.) ist ein 1967 erschienenes Buch des britischen Zoologen Desmond Morris. Morris beschreibt darin wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entwicklungsgeschichte und das Wesen von Menschen laienverständlich. Es wurde in 23 Sprachen übersetzt und in mehreren Fortsetzungen in der britischen Zeitung Daily Mirror abgedruckt. Der Titel bezieht sich darauf, dass von den 193 verschiedenen existierenden irdischen Primatenarten nur der Mensch kein Fell besitzt.

Der Autor stellt in diesem Buch wesentliche Aspekte des menschlichen Seins dar. Zunächst beschreibt er die Herkunft und entwicklungsgeschichtliche Entstehung der menschlichen Spezies, dann die menschliche Sexualität und ihre evolutionäre Bedeutung. Im Folgenden beschreibt er die Aufzucht Die Highlights, die Erziehung und die Behandlung des Nachwuchses, und schließlich Aspekte wie Neugier, Kampf, Nahrungsaufnahme und Körperpflege.
Volker Sommer urteilte über das Werk: „Der Zoologe Desmond Morris, eigentlich aus dem sittenstrengen England, war im Jahre 1967 sogar der west-deutschen Studentenrevolte voraus, als er sein Buch The Naked Ape (Der nackte Affe) veröffentlichte. Denn Morris war ungeniert und verglich, ohne zimperlich zu sein, das Sexualverhalten von Menschen mit dem von anderen Tieren – speziell dem von Affen und Menschenaffen.“
Die Savannen-Hypothese der menschlichen Evolution Bogner Outlet, die Morris darstellt, gilt heute als überholt. Die als Kritik an Morris’ Werk von Elaine Morgan propagierte Wasseraffen-Theorie gilt in Fachkreisen gleichfalls als überholt. Den aktuellen Stand zur evolutiven Herausbildung des Merkmalsgefüges, das für den anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) charakteristisch ist wird unter Hominisation dargestellt.


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Südliche Nächte

Südliche Nächte ist ein deutscher Spielfilm in Schwarzweiß von Robert Adolf Stemmle aus dem Jahr 1953. Die Hauptrollen sind mit Germaine Damar, Walter Müller und Waltraud Haas besetzt. Das Drehbuch stammt von Aldo von Pinelli und vom Regisseur. In der Bundesrepublik Deutschland kam der Film zum ersten Mal am 8. September 1953 in die Kinos.

Antonio Buschmann hat seinen Neffen Harry und dessen Freund Thomas mit der Leitung seines Vergnügungslokals „Santa Lucia“ beauftragt. Weil die beiden jungen Leute besonders für Italien schwärmen, verpassen sie dem Lokal eine mediterrane Note und den neuen Namen „Blaue Grotte von Capri“. Onkel Buschmann hat dafür jedoch kein Verständnis und entlässt die zwei fristlos, sehr zum Leidwesen der Angestellten Eva Wandel, die sich in Harry verliebt hat.
In einem Wohnmobil machen sich Harry und Thomas auf nach Italien. Dort wollen sie die Sängerin Gina suchen, die sie während des Krieges kennengelernt, aber aus den Augen verloren haben. Unterwegs kommt ihnen die gesamte Barschaft abhanden. Nach ihrer Rast in der Schänke von Mama Bianca sind sie gezwungen, der Wirtin den Wohnwagen als Pfand zu hinterlegen. Die Spur der gesuchten Sängerin führt nach Venedig. Zwar ist sie dort nicht zu finden Die Highlights, aber dafür landen die beiden Freunde im Fußballtoto den Hauptgewinn und sind nun ihre Geldsorgen los.
Buschmanns neuer Geschäftsführer erweist sich als unfähig. Lieber hätte er wieder seinen Neffen an dessen Stelle. Daher erlaubt Buschmann seiner Mitarbeiterin Eva, nach Italien zu fahren, um die zwei zur Rückkehr in die Heimat zu bewegen. In Italien entdeckt sie vor Mama Biancas Schänke den ihr gut bekannten Wohnwagen, löst ihn aus und setzt mit ihm ihre Suche fort. Schließlich wird sie in Neapel fündig: Harry, der inzwischen seine geliebte Gina wiedergefunden hat, arbeitet mit dieser in einem heruntergekommenen Zirkus. Harry steckt seinen gesamten Totogewinn in das Unternehmen Plädoyer für Socken, damit Gina dort ihre Revue „Südliche Nächte“ aufführen kann. Blind vor Liebe entgeht ihm, dass Gina längst auf ihren Partner Renato abgefahren ist und der Manager Zaccarella in die eigene Tasche wirtschaftet.
Das von Eva übermittelte Angebot, die Leitung des Vergnügungsetablissements „Santa Lucia“ zu übernehmen, scheint Harry zunächst nicht zu beeindrucken. Eva aber gibt nicht auf. Sie reist der Truppe hinterher, zuerst nach Capri und dann nach Sizilien. Nach etlichen Missverständnissen erkennt Harry, dass nicht Gina, sondern Eva die richtige für ihn ist. Thomas hat sich während der Reise in die Tänzerin Angela verliebt. Glücklich kehren die vier in die Heimat zurück.
Die Außenaufnahmen entstanden zum Teil an den Originalschauplätzen in Italien. Die Bauten wurden vom Szenenbildner Karl Weber entworfen. In dem Film sind u. a. folgende Lieder zu hören, alle komponiert von Gerhard Winkler und getextet von Kurt Feltz:
Interpreten der Schlager sind René Carol, Gitta Lind, Willy Schneider, Franz Fehringer, das Sunshine-Quartett und das Cornel-Trio. Die Tänze stammen von der Choreografin Tatjana Gsovsky. Als Solisten sieht man Gert Reinholm und Robby Gay. Es spielen das Tanz- und Unterhaltungsorchester des Nordwestdeutschen Rundfunks Köln unter der Leitung von Adalbert Luczkowski und das Symphonie-Orchester Graunke unter der Leitung seines Gründers Kurt Graunke.
„Romantische Liebe und viel Musik in einer törichten Handlung […] vor Reiseprospektansichten von Italien. Anspruchslose Unterhaltung.“
Programm zum Film: Das Neue Film-Programm, erschienen im gleichnamigen Verlag, Neustadt an der Weinstraße, ohne Nummernangabe


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